Zucht

Wir züchten unter den Auflagen des DRC (Deutschen Retriever Club). Der DRC ist Mitglied im VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen), in der F.C.I. (Féderation Cynologique Interantionale) und im JGHV (Deutschen Jagdgebrauchshundeverband). 1963 gegründet, ist der DRC mit heute etwa 13.000 Mitgliedern der älteste und größte Retrieververein Deutschlands.

VDH Plakette

Gründe, warum es sich lohnt, sich einen Welpen beim DRC und nicht bei einer „Schwarzzucht“ zu holen:

Der DRC stellt hohe Anforderungen an seine Labrador-Züchter. Voraussetzung für eine Zuchtzulassung sind viele Untersuchungen zur Gesundheit, z.Bsp. HD- und ED-Röntgengutachten, Gentests auf PRA (eine Erkrankung, die zu einer Erblindung führen kann), CNM (eine bestimmte Form der Myopathie), EIC (Exercise Induced Collapse), SD2 (Skeletale Dysplasie 2 = Zwergenwuchs), HNPK (Hereditäre Nasale Parakeratose), jährliche Augenuntersuchungen, ein Wesenstest (um die Wesensfestigkeit des Hundes festzustellen), eine Formwertbeurteilung (zur Beurteilung des rassetypischen Aussehens) und eine Leistungsprüfung (rassetypische Arbeitsprüfung). Auch die Unterbringung und Aufzucht der Welpen unterliegt strengsten Regeln, die bei jedem Wurf durch Fachleute vom DRC kontrolliert werden. Alle Ergebnisse werden im DRC veröffentlicht.

Weitere Argumente finden Sie auch unter „Augen auf beim Welpenkauf

Wir züchten Labrador-Retriever aus der Arbeitslinie:

Hier eine kurze Rassebeschreibung:

Der Labrador, ursprünglich gezüchtet für die Niederwildjagd zur Arbeit nach dem Schuss, ist ein liebenswerter aber auch aktiver und arbeitsfreudiger Familienhund.

Der STANDARD, der den idealen Labrador beschreibt, sagt zu diesem Thema: Gutmütig, sehr bewegungsfreudig. Ausgezeichnete Nase, weiches Maul, ausgeprägte Wasserfreudigkeit. Anpassungsfähiger, hingebungsvoller Begleiter. Intelligent, aufmerksam und leichtführig, mit dem starken Willen, seinem Führer zu gefallen. Freundliches Wesen, ohne Spur von Aggression oder unangebrachter Scheue.

Allerdings hat sich die Rasse – obwohl es nur einen Standard gibt – im Laufe der Zeit in zwei verschiedene Richtungen entwickelt. Allmählich entstanden zwei unterschiedliche Linien:  die Show- und die Arbeits-Linie (= Field-Trial-Linie).

Erscheinungsbild des Fiel-Trial-Labradors:

Der in Deutschland immer mehr beliebte „Field-Trial-Labrador“ zeigt, da er für die Arbeit gezüchtet wird, ein etwas anderes Erscheinungsbild. Dieser Labradortyp ist leichter gebaut, besitzt einen schmaleren Kopf mit meist langem Fang und wenig Stop. Er hat weniger Brusttiefe und ist häufig im Rücken länger.

Mehr Infos finden Sie auf der DRC Homepage unter Labrador Retriever – Rassebeschreibung.

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